Redaktion
Aleš Král
«Dieses Radio habe ich mir schon lange gewünscht – da will ich wieder in den Äther»
Ich hasse es, über mich zu reden. Lieber frage ich andere aus – ist ja auch mein Job.
Wenn's um mich geht, bin ich eher zurückhaltend und stehe – als anglophiler Mensch - mehr auf understatement als auf overreaction. Meine Wurzeln sind aber nicht im Vereinigten Königreich sondern in Brno – das liegt in Tschechien. Bekannt ist es für Töffrennen und internationale Messen, berüchtigt ist es wegen einer Waffenfabrik. Seit 1968, nachdem russische Panzer die politischen Frühlingsgefühle der Tschechen zermalmt haben, ist die Schweiz meine Heimat.
Ich stehe auf soliden Progrock (Porcupine Tree, Spock's Beard), phantasievolle Bücher (Salmon fishing in the Yemen, Harry Potter), auf Jack Bauer und Tony Soprano und auf terroirgeprägten Wein (Bordelais, Ribera del Duero). Ein bisschen Hedonismus muss sein.
Mein Motto könnte heissen: Leben und leben lassen. Ich versuche alle so zu akzeptieren, wie sie sind, und suche auch nicht verzweifelt nach dem Haar in der Suppe.
Wenn ich gerade mal selbst keine News verfasse, könnte ich auf einer Bühne anzutreffen sein: zusammen mit anderen Schauspielern des Zurich Comedy Club. Theaterspielen ist mein liebstes Hobby, selbst wenn ich immer weniger Zeit dafür aufbringen kann.
Beruflich liegen unter anderem elfeinhalb Jahre bei Roger S.'s erstem Streich, Radio 24, hinter mir, dann Jahre als freischaffender Journalist und Texter. Und jetzt darf ich wieder on air gehen. Radio ist eben doch geil.






